Therapiemethoden

Analyse. Planung. Therapie.

Je nach Befund entwickeln wir einen auf Sie abgestimmten Behandlungsplan, um schnellstmöglich Erfolge zu erzielen. Ganz nach unserem Motto „Mit System zur Gesundheit“.

Die Physiotherapie entwickelte sich ausgehend von Schweden seit 1813.

Physiotherapie ist eine aktive und passive Bewegungstherapie zur Schmerzreduktion, Verbesserung von Haltung und Beweglichkeit sowie zum Muskelaufbau. Sie werden wieder mobil und belastbar für Ihre alltäglichen Anforderungen in Beruf, Freizeit und Sport.

In Deutschland hat der Begriff „Physiotherapie“ im Rahmen einer Novellierung der Berufsgesetze 1994 bundesweit den Begriff „Krankengymnastik“ abgelöst. Grund dafür war die Anpassung an den internationalen Sprachgebrauch und die Zusammenführung der west- und ostdeutschen Heilberufe nach der Wiedervereinigung.

Die klassische Massagetherapie gehört zu den ältesten Therapieformen in der Geschichte der Menschheit. Sie reicht bis in das Jahr 2700 v. Chr. zurück.

Die Massage wurde als eine der vier klassischen Behandlungsformen in der chinesischen Medizin beschrieben. Im Jahre 1800 v. Chr. trat die Massage als Öl-Massage in der ayurvedischen Heilkunst in Indien auf. Im Mittelalter wurden die Massagen als Heilmethode zunehmend populärer. Jedoch verband man mit Ihr den Gedanken des Übernatürlichen und als Werk des Teufels. Erst im 16. Jahrhundert erlangte die Massage die Anerkennung die Ihr gebührt. 1914 begann man die Massage zu einem medizinischen Spezialgebiet zu erklären.

Die KMT ist in Ihren Wirkungsweisen vielfältig. So sind die wichtigsten eine lokale Durchblutungssteigerung, Schmerzlinderung, Entspannung der Muskulatur, Lösen von Verklebungen, Senkung von Blutdruck und Puls und nicht zuletzt die Entspannung der Psyche.

Prof. Dr. med. M. Földi beschäftigte sich schon zu Studienzeiten intensiv mit der Lymphologie, die er in späteren Zeiten zu seinem Spezialgebiet machte. Durch seine Forschungsarbeiten und zahlreichen Publikationen gilt Dr. Földi als der Begründer und Wegbereiter der manuellen Lymphdrainage (MLD).

Die wichtigsten Aufgaben der Lymphgefäße sind Aufnahme und Abtransport von Gewebsflüssigkeit in den venösen Blutkreislauf.

Ziel der MLD ist es, einen gestörten Lymphabfluss zu verbessern und wiederherzustellen, um so gestaute Bereiche zu entlasten und den Druck im Gewebe und der Haut zu verringern. Durch sanfte, großflächige Streichungen, Pump- und Kreisgriffe in Richtung des Herzens wird erreicht, dass sich die Lymphgefäße öffnen und Schlacken- und Giftstoffe abtransportiert werden. Nach einer MLD kann der Lymphabfluss so angeregt werden, dass die Behandlung noch 3-5 Stunden nachwirkt.

Die MLD wird bei verletzungs- oder operationsbedingten Schwellungen angewandt. Durch den Abbau der Schwellung wirkt sie schmerzlindernd und fördert zum Beispiel nach einer Verletzung die Rückkehr der Beweglichkeit.

Unter dem Begriff manuelle Therapie versteht sich die Untersuchung von Beschwerden in der Bewegung. Dabei werden im “Physiologicum Berlin” aktive und passive Übungen durchgeführt.

In unserer Physiotherapie werden Sie von hervorragend ausgebildeten Physiotherapeuten mit hilfe sanfter Techniken mobilisiert. Während der Übungen sollen eingeschränkte und gesperrte Gelenke stabilisiert werden. Das allgemeine Ziel ist das Zusammenspiel zwischen Gelenken, Nerven und Muskulatur.

Der Vater der modernen Medizin – Hippokrates – spielt auch für die Anfänge der Manuellen Therapie eine große Rolle.

Dabei sind mit der Zeit verschiedene Methoden entworfen und getestet worden. Wir haben uns für die Behandlung mit der größten Akzeptanz entschieden. In unserer Therapiemethode ist das Zusammenspiel aller genannten Faktoren wie Muskeln, Nerven, Bändern und Gelenken wichtig.

Die Infrarot Lichttherapie gehört zu den therapeutischen Verfahren der Lichttherapie.

Diese Methode entfaltet ihre therapeutische Wirkung durch Wärme, die sich durch die Strahlung im Gewebe entwickelt. Aus diesem Grund zählt die Infrarot Lichttherapie auch zum Teilgebiet der Wärmetherapie. Je nach Indikation wird das Licht auf die zu behandelnde Körperoberfläche appliziert.

Mit seiner Wirkung über die Haut ist das Taping als Oberflächentherapie zu verstehen, die Behandlungstechniken wie Massage, Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Lymphdrainage sowie neurologische Therapieformen ergänzt und unterstützt.

Kinesiologisches Taping kann sowohl präventiv und therapeutisch als auch rehabilitativ eingesetzt werden und stellt insbesondere die Sensorik und die Mobilisation in den Vordergrund. Daher ist es vor allem, aber nicht ausschließlich für den Sportbereich optimal geeignet.

Durch die spezielle Anlage der Kinesio-Tapes ist es möglich, stimulierende oder detonisierende Effekte auf Muskulatur, Gelenkstrukturen und das Lymph- und Nervensystem zu erzielen. Das Taping aktiviert und unterstützt auf diese Weise den körpereigenen Heilungsprozess.

Elektrotherapie und Ultraschall zählen zur physikalischen Therapie.

Unter anderem haben therapeutischer Strom und Ultraschall schmerzlindernde und durchblutungsfördernde Eigenschaften. Es lassen sich durch die Abgabe von Strom aber auch abgeschwächte Muskulatur und verletzte Nerven behandeln.

Die ersten überlieferten Zeugnisse zur Elektrotherapie stammen von dem Arzt Scribonisus Largus (ca. 30 n. Chr.) über die Behandlung mit Zitterrochen, die eine Spannung von bis zu 1000 Volt erzeugen können. Nach sehr langer Entwicklungsarbeit und der technischen Weiterentwicklung von Reizstromgeräten in Richtung Computersteuerung ist es heute möglich, vielfältige Stromformen wie TENS, Ultrareizstrom nach Träbert, galvanischen Strom usw. anzuwenden.

Seit 1938 wird der Ultraschall zu therapeutischen Zwecken genutzt. Die beschallten Gewebestrukturen geraten durch die im Schallkopf erzeugten Schwingungen selbst in rhythmisch schwingende Bewegungen. Der medizinische Ultraschall wirkt über Vibration und Thermik.

Grundlage der Therapie ist, dass Schmerzen nicht durch Verschleiß der
Strukturen des Körpers an sich entstehen, sondern durch die vom Gehirn
wahrgenommenen überhöhten muskulär-faszialen Spannungen, die wiederum auf minimalistische und monotone Bewegungsmuster zurückgehen.

Die Liebscher & Bracht Schmerztherapie basiert auf einer manualtherapeutischen Technik, der Osteopressur. Dabei werden gezielt die Schmerzrezeptoren in der  Knochenhaut gedrückt, sodass sich die muskulär-faszialen Spannungen  normalisieren. Weiter werden auch die Gelenkflächen und Wirbelkörper entlastet,  da sie nicht mehr so stark aufeinandergepresst werden, was von den Rezeptoren  identifiziert und an das Gehirn weitergeleitet wird. Entsprechend wird auch der
Schmerz behoben.

Die Wärmetherapie ist eine Behandlungsmethode mit externer Hitzeeinwirkung auf den Körper. Der Körper wird über einen bestimmten Zeitraum durch die Hitze stimuliert. Dabei werden Temperaturen von über 40 °C, beispielsweise durch eine Moorpackung (Fango), erreicht und über die Haut aufgenommen.
 
Neben Moorpackungen, sind auch Bäder oder Massagen Möglichkeiten der Behandlung.

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